Erosionsschutznetze aus Kokos

Erosionsschutznetze aus Kokos von Sifor bietet Geonatex.ch in verschiedenen Grössen an. Sie schützen auf natürliche Weise ganzjährig den Boden und halten mehrere Jahre.

coconut-2675546_640Wie sind die Erosionsschutznetze aus Kokos von Sifor beschaffen?
Diese Erosionsschutznetze werden zu aus reinen Kokosfasern ohne jede chemisch Vorbehandlung hergestellt. Es gibt vom selben Anbieter auch Netze aus anderen Materialien, so unter anderem aus Jute, aber Kokos unterliegt einem langsameren Zersetzungsprozess und hält daher länger. Es eignet sich daher besonders gut für den Erosionsschutz beim Wasser- und Landbau. Sie schützen das Einsatzgebiet über vier Jahre, in denen sich die Vegetation in Ruhe entwickeln kann. Anwender wählen die Gewebestärke je nach Oberflächenbeschaffenheit des Geländes. Die Erosionsschutznetze aus Kokos stehen in unterschiedlichen Grössen sowie in Stärken zwischen 205 bis 900 g/m² zur Verfügung. Die dreidimensionale Struktur des Gewebes verhindert den Abtransport von Teilchen aus dem Boden durch Wind und Wasser. Normalerweise sollen die Wurzeln von Pflanzen einen natürlichen Erosionsschutz bewirken, doch Vegetationsschichten bauen sich auch auf natürliche Weise ab. Diesen Prozess stoppen die Erosionsschutzmatten. Sie verhindern oder mindern die Oberflächenerosion, wodurch sich unter anderem das Pflanzenwachstum an steilen Böschungen deutlich verbessert. Weder die Bodenabdeckung noch die Saat können nach dem Aufbringen der Erosionsschutznetze aus Kokos noch ausgespült werden. Die Maschen des Gewebes bilden einen Miniwall, an dem sich Bodenteilchen sammeln und die nachfolgende Erosion stoppen. Die Verankerung der Wurzeln verbessert sich dadurch, was wiederum die breitere Lastverteilung gewährleistet. Da Kokos zu den Naturfasern gehört, verrotten die Matten nach dem Anwachsen von Pflanzen. Empfohlen wird die Kombination der Erosionsschutzmatten mit einer normalen Trockenansaat. Deren unbehinderte Keimung erzielt schnelle Begrünungsergebnisse.

Anwendungsgebiete der Erosionsschutznetze aus Kokos

  • Neuansaat auf Steilböschungen
  • Sanierung erodierter Böschungen
  • Schutz von Deponien
  • Sicherung der Böschungen von Kanälen und Bächen
  • Begrünung von sehr steilen Wällen

Natürlich eignen sich diese Schutznetze auch für den ebenerdigen Erosionsschutz, sie können in jedem Garten oder auf normalen landwirtschaftlichen Flächen eingesetzt werden. Das bietet sich dort an, wo auf relativ grossen Flächen viel Wind herrscht, der ein hohes Erosionsrisiko birgt.

Die Bedeutung des Erosionsschutzes
Bodenerosion entsteht vorrangig durch Wind und abfliessendes Niederschlagswasser. Sie ist besonders deshalb problematisch, weil der Oberboden verloren geht, welcher der fruchtbarste und landwirtschaftlich bedeutendste Teil der Böden ist. Wenn die Erosion nicht gestoppt wird, verschlechtert sich die Qualität des Bodens, es setzt die sogenannte Bodendegradation ein. In der Endkonsequenz könnte der Boden überhaupt nicht mehr landwirtschaftlich nutzbar sein. Wichtig zu wissen: Die Erosion erfolgt auf verschiedene Art und Weise. Es gibt die linienhafte Erosion (Rillenerosion), welche durch Wasser verursacht wird, eine ebenfalls durch Wasser verursachte flächenhafte Erosion (Denudation) vor allem an vegetationsfreien Hängen nach starken Regenfällen, des Weiteren die Winderosion (Deflation) und die Tunnelerosion durch Wasser, das sehr schnell durch die Makroporen des Unterbodens fliesst. Der Erosionsschutz ist eng mit dem Vegetationsschutz verknüpft, Erosionsschutznetze sind ein sehr effizientes Hilfsmittel.

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