Genial und „unsterblich“: Wolfgang Amadeus Mozart

Selbst Menschen, die mit dem Namen Mozart nicht viel anfangen können, kommen irgendwann mit den Melodien des weltberühmten Komponisten in Berührung. Diese untermauern, welch zeitlos schöne Kompositionen der Salzburger schuf. Teilweise gehen sie sehr leicht ins Ohr und strahlen eine wohltuende Heiterkeit und viel Romantik aus. Über diese Werke hat schon mancher den Zugang zur klassischen Musik gefunden.

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Ein kurzes Leben für die Musik

Er war ein besessener, ungebändigter und vor Kreativität überschäumender Künstler. Als im Jahr 2006 Mozarts 250. Geburtstag gefeiert wurde, überschlugen sich die Medien mit Huldigungen und Versuchen, auch noch das letzte Geheimnis im Leben des exzentrischen Genies zu lüften. Selbst der Wahrheitsgehalt von Falcos furiosem Popsong „Rock Me Amadeus“ aus dem Jahr 1985 wurde penibel abgeklopft. Manche Kommentatoren stellten sich zudem die Frage, ob Mozart je ein Superstar war. Nach heutigen Massstäben war er es sicher nicht, weil sein Ruhm sich auf anderen Wegen verbreitete als über Presse, Fernsehen und Social Media und seine Kunst nicht jedermann zugänglich war.

Nicht einmal 36 Jahre wurde er alt und hinterliess doch ein umfangreiches musikalisches Erbe aus der Epoche der Wiener Klassik. In der Donaumetropole lebte und starb er. Um seinen Tod und seine angebliche Armut ranken sich bis heute Legenden, die die Forschung längst widerlegte. Der arbeitswütige, erfolgreiche Komponist war ein Grossverdiener, der aufgrund seines Lebenswandels immer wieder in finanzielle Nöte geriet. Dass er einem Giftmord zum Opfer fiel 615-544-2308 , konnte ebenfalls nie belegt werden. Vielmehr wird heute von einer Streptokokken-Infektion ausgegangen, die zum Versagen der Organe mit Todesfolge führte.

Sein Vermächtnis: Kompositionen von unvergänglicher Schönheit

Als Knabe galt Mozart am Klavier als Wunderkind, das früh Talent und Lust am Komponieren zeigte. Zehn Jahre seines Lebens befand er sich überwiegend auf Reisen, was zur damaligen Zeit keine Freude war. Die Kutschfahrten zwischen Salzburg und Wien dauerten etwa sechs Tage. Dennoch komponierte er wie im Rausch Opern, sakrale Musik, Orchesterwerke, Kammer- und Klaviermusik sowie diverse Lieder.

Mit dem „Requiem in d-Moll“ beendete er 1791 sein musikalisches Schaffen. Diese Komposition gilt als eines seiner bedeutendsten Werke, obwohl er es nicht selbst vollendete. Seine Frau Constanze beauftragte seine Schüler Joseph Eybler und Franz Xaver Süssmayr damit, das ergreifende Requiem zu vervollständigen. Zu den „Evergreens“ des von vielen als Musikgenie vergötterten Komponisten gehören die Serenade „Eine kleine Nachtmusik“, Arien aus den Opern „Die Zauberflöte“, „Don Giovanni“ und „Die Hochzeit des Figaro“ sowie einige seiner Sinfonien und Klaviersonaten.

 

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